Endohm-Wartung für lange Lebensdauer

Die EndOhm-Serie von Kammern ist, in Kombination mit dem Widerstandsmessgerät EVOM2 von WPI oder dem Millicell ERS, darauf ausgelegt, reproduzierbare und genaue Widerstandsmessungen von Endothelgewebe in Kulturtassen zu liefern. Die mit dem EndOhm erhaltenen Widerstandswerte stimmen mit denen überein, die mit einem gut konstruierten Ussing-Chamber erzielt werden.
Wenn ein EndOhm richtig gepflegt wird, hat es eine deutlich längere Lebensdauer. In diesem Artikel untersuchen wir, wie oft und mit welcher Methode eine EndOhm-Elektrode gereinigt werden sollte.
Wie reinige ich das EndOhm?
Durch die Nutzung kann die Elektrodenoberfläche mit Protein oder anderen Fremdstoffen beschichtet werden. Diese Ablagerungen oder Kontaminationen können die Leistung des Systems beeinträchtigen. Nach jeder Benutzung spülen Sie die EndOhm-Elektroden mit destilliertem Wasser ab und lagern sie trocken.
Routine-Reinigung
Reinigen Sie das EndOhm mit destilliertem Wasser und üblichen biologischen Reinigungsmitteln (wie Alconox), sofern keine Veränderung der Baseline-Leistung erkennbar ist. Die Baseline-Leistung des EndOhm sollte bei der neuen Sonde festgelegt werden. Dies dient als Referenz, um die Leistung des EndOhm im Laufe der Zeit zu beurteilen.
Gründliche Reinigung
Reinigen Sie Ihre EndOhm-Kammern regelmäßig mit Tergazyme, einem proteolytischen Reinigungsmittel von Alconox.
Wenn die Leistung nachlässt, kann eine intensivere Reinigung in Betracht gezogen werden. Regelmäßiges Abspülen mit destilliertem Wasser direkt nach der Benutzung, Reinigung mit Alconox und das trockene Lagern des EndOhm bei Nichtgebrauch tragen wesentlich dazu bei, die Funktionstüchtigkeit zu erhalten. Bei intensiverer Reinigung ist besonders auf eine Erhöhung des Baseline-TEER-Werts zu achten. Der Baseline-TEER steigt, wenn sich biologische Materialien wie Proteine an den Oberflächen der Spannungs- und Stromelektroden anlagern, da diese als Barriere wirken und den elektrischen Widerstand der Spannungselektroden erhöhen können. Diese Materialien lassen sich mit einem proteolytischen Enzym oder einem alternativen Lösungsmittel, das auf den vermuteten Kontaminanten abgestimmt ist und die Materialien nicht aggressiv angreift, entfernen.
- Spülen Sie die Elektroden mit destilliertem Wasser ab und trocknen Sie sie.
- Bereiten Sie eine 1%-Lösung von Tergazyme gemäß den Anweisungen des Herstellers vor.
- Tauchen Sie die Spitzen der Elektroden in die Tergazyme-Lösung, sodass die freiliegenden Elektrodenoberflächen vollständig eingetaucht sind. Während des Einweichens können die Elektrodenoberflächen bei Bedarf mit einer weichen Bürste (z. B. einer Zahnbürste) gereinigt werden. Die Einweichzeit variiert je nach Wartungsplan und Häufigkeit der Reinigung.
- Lassen Sie sie über Nacht einweichen, wenn das EndOhm nicht regelmäßig gewartet wurde.
- Lassen Sie sie 30–60 Minuten einweichen, wenn Sie wöchentlich reinigen.
- Lassen Sie sie 5 Minuten einweichen, wenn Sie die Elektroden täglich reinigen.
- Spülen Sie gründlich mit destilliertem oder deionisiertem Wasser nach. Lassen Sie die Elektroden an der Luft trocknen und lagern Sie sie trocken, geschützt vor Sonnenlicht.
Schadet Bleichmittel dem EndOhm?
Das EndOhm besteht aus Acryl, Epoxid, Silber und Silberchlorid. Daher schadet es nicht, die Sonde gelegentlich mit Bleichmittel zu behandeln, um die Silberchloridschicht auf den Elektroden zu regenerieren.