Z-Dimensionen sind nicht gleich geschaffen

Küvetten gibt es in verschiedenen Formen und Größen, aber eine der wichtigsten Spezifikationen einer Küvette ist ihre Z-Dimension. Die Z-Dimension eines Instruments (Küvettenhalter oder Spektrometer) ist der Abstand vom Boden der Küvettenkammer bis zur Mitte des Lichtstrahls (siehe Abbildung). Die Z-Dimension einer Küvette muss mit der Z-Dimension des Instruments übereinstimmen, mit dem sie verwendet wird.
Jeder Hersteller konstruiert seine Geräte mit einer spezifischen Z-Dimension. Übliche Z-Dimensionen sind 8,5 und 15 mm, manchmal auch 20 mm. Beim Kauf von Küvetten für kleine Volumina wird die korrekte Z-Dimension entscheidend. Die Übereinstimmung der Z-Dimension der Küvette mit der Z-Dimension des Instruments stellt sicher, dass der Lichtstrahl durch die Mitte kleiner Proben verläuft. Die folgende Tabelle zeigt die Standard-Z-Dimension der Probenkammern von Spektrometern vieler Hersteller.
| HERSTELLER |
Z-DIMENSION |
| Agilent® | 15 mm |
| Avantes® | 15 mm |
| Beckman® | 8,5 mm |
| Bio-Rad® | 8,5 mm |
| Cecil® | 15 mm |
| Eppendorf® | 8,5 mm |
| Hewlett – Packard® | 15 mm |
| Hitachi® | 8,5 mm |
| Jasco® | 11 mm |
| J & M® | 8,5 mm |
| Ocean Optics® | 15 mm |
| Perkin – Elmer® | 15 mm |
| Pharmacia® | 15 mm |
| Shimadzu® | 15 mm |
| Spectronics® | 8,5 mm |
| Stellarnet® | 15 mm |
| Turner® | 8,5 mm |
| Varian ® | 20 mm |
| WPI | 15 mm |
Um die Z-Dimension eines Küvettenhalters zu bestimmen:
- Verwenden Sie Streifen aus festem Papier, die ordentlich in eine Küvette passen (zum Beispiel 12 mm x 50 mm) und kein Licht durch die Küvette durchlassen.
- Stechen Sie ein winziges Loch in jede Papier-"Probe". Zum Beispiel könnte eine Papierprobe ein Loch bei 8,5 mm, eine bei 15 mm und eine bei 20 mm haben.
- Führen Sie nacheinander die Papierproben in die Küvette ein und platzieren Sie die Küvette im Küvettenhalter. Die Papierprobe mit dem Stanzloch in der Z-Dimension des Instruments lässt Licht durch. Die anderen Papierproben lassen kein Licht durch.