Vorteile der Stickstoffmonoxid-Erkennung mit dem WPI Free Radical Analyzer

Biosensorik

 

Stickstoffmonoxid (NO) ist ein essentielles Signalmolekül und spielt eine bedeutende Rolle in zahlreichen physiologischen Systemen, darunter das zentrale Nervensystem (ZNS), das Herz-Kreislauf-System, der Magen-Darm-Trakt, das Immunsystem und das Nierensystem. 1-5 Aufgrund seiner hohen Reaktivität ist die Detektion und Quantifizierung von NO jedoch sehr schwierig.6,7 Es wird ein Sensor benötigt, der empfindlich, selektiv für NO und einfach zu kalibrieren ist.

Der Free Radical Analyzer von WPI (4-Kanal TBR4100 und Einkanal-TBR1025) sowie das LabTrax Datenerfassungssystem mit der Möglichkeit, mikro NO-Sensoren, flexible Mikrosensoren und Makro-Stickstoffmonoxid-Sensoren zu verwenden, ermöglichen die amperometrische (elektrische) Detektion von in Flüssigkeiten gelöstem NO.

Eigenschaften & Vorteile des Free Radical Analyzers und des Stickstoffmonoxid-Detektionssystems

  • Schnelle Ansprechzeit: < 5 Sek. verbessert die Erkennung der hochreaktiven, kurzlebigen NO-Moleküle
  • Hohe Empfindlichkeit: ≤2 pA/nM – ermöglicht die Detektion niedriger NO-Konzentrationen
  • Ausgezeichnete Selektivität für NO: NaNO2 (10-6 oder besser) verhindert Kontamination durch andere Isoformen
  • Nano- und Mikrosensoren sowie Makrosensoren verfügbar:
    • Nano- und Mikrosensoren für Messungen in sehr kleinen Volumen oder Räumen
    • Makrosensoren mit durchlässiger Hülle zum Schutz vor Proteinablagerungen und Störungen durch andere Bestandteile
  • Jeder Sensor wird qualitätsgeprüft und mit einem Kalibrierzertifikat verkauft
  • Einfache und unkomplizierte Kalibrierung und Detektionsmethode
  • Benutzerfreundliche Software zur Datenaufzeichnung (Labtrax)
  • Zahlreiche Literaturzitate zur Detektion in biologischen Geweben, Zellkulturen und Flüssigkeiten.

Tipps für effiziente und genaue Detektion

  • Bereiten Sie frische Kalibrierlösungen zu. Kalibrierlösungen wie SNAP können bei 4°C lichtgeschützt (in Aluminiumfolie eingewickelt) bis zu einer Woche gelagert werden.
  • Bei kritischer Genauigkeit sollten täglich Kalibrierungen vor der Messung unbekannter Proben durchgeführt werden.
  • Temperatur- und pH-Änderungen beeinflussen die elektrischen Messwerte. Daher sollte die Kalibrierung bei der gleichen Temperatur und demselben pH-Wert wie die Probe erfolgen.
  • Beachten Sie die Anweisungen zur Langzeit- und Kurzzeitlagerung, um die Funktionsdauer des Sensors zu erhalten.
  • Alle Sensoren haben einen auf der Webseite angegebenen Messbereich (Konzentration).
  • Ermitteln Sie aus der Literatur die erwartete Stickstoffmonoxid-Konzentration in Ihrer Probe (z. B. von einem bestimmten Zelltyp in Zellkultur produziert) und wählen Sie den Sensor, der die niedrigste Konzentration erfassen kann. Bei hohen Konzentrationen kann die Probe durch Verdünnung in den Messbereich gebracht werden.

Der Free Radical Analyzer von WPI (4-Kanal TBR4100 und Einkanal TBR1025) sowie das LabTrax Datenerfassungssystem können auch zur Detektion anderer freier Radikale verwendet werden, darunter pH, Sauerstoff (O2), Wasserstoffperoxid (H2O2), Kohlendioxid (CO2) und Schwefelwasserstoff (H2S).

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den technischen Support von WPI oder einen unserer Field Applications Specialists.

 

 

Mehr Informationen

 

Literaturverzeichnis

  1. Calabrese, V.; Mancuso, C.; Calvani, M.; Rizzarelli, E.; Butterfield, D.A.; Giuffrida Stella, A.M. Stickstoffmonoxid im zentralen Nervensystem: Neuroprotektion versus Neurotoxizität. Nat. Rev. Neurosci. 2007, 8, 766. 
  2. Loscalzo, J.; Welch, G. Stickstoffmonoxid und seine Rolle im Herz-Kreislauf-System. Prog. Cardiovasc. Dis. 1995, 38, 87–104.
  3. Lanas, A. Rolle von Stickstoffmonoxid im Magen-Darm-Trakt. Arthritis Res. Ther. 2008, 10, S4. 
  4. Bogdan, C. Stickstoffmonoxid und die Immunantwort. Nat. Immunol. 2001, 2, 907–916. 
  5. Mount, P.F.; Power, D.A. Stickstoffmonoxid in der Niere: Funktionen und Regulation der Synthese. Acta Physiol. 2006, 187, 433–446.
  6. Butler, A.R.; Flitney, F.W.; Williams, D.L.H. NO, Nitrosonium-Ionen, Nitroxid-Ionen, Nitrosothiole und Eisen-Nitrosyle in der Biologie: Eine chemische Perspektive. Trends Pharmacol. Sci. 1995, 16, 18–22.
  7. Gaston, B. Stickstoffmonoxid und Thiolgruppen. Biochim. Biophys. Acta Bioenerg. 1999, 1411, 323–333.  

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