Wasserstoffperoxid-Mikrosensoren

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ISO-HPO-100


Spitzenform

Preise gelten nur in den USA, Kanada und Puerto Rico.

Die von WPI entwickelten Wasserstoffperoxid-Sensoren ergänzen bestehende hochempfindliche fluoreszierende Ansätze durch eine direkte quantitative Messung in biologischen Proben im niedrigen nM-Bereich.

ZUBEHÖR




Einzelheiten

Direkte quantitative Messungen von Wasserstoffperoxid in biologischen Proben

  • Integrierte Referenzelektrode
  • Bruchsicherer integrierter Wasserstoffperoxid-Sensor mit Spitzenabmessung von 100 µm
  • Für die Verwendung mit Apollo1000, Apollo4000, TBR4100 und TBR1025
  • Benötigt Kabel 91580 (separat verkauft)
  • Packung mit 3

Optionen

Bestellcode Spitzenlänge Faserdurchmesser Form Packungsmenge
ISO-HPO-100 1-5 mm 100 µm Gerade Packung mit 3
ISO-HPO-100-LXX  1-10 mm 100 µm L-Form, Länge anpassbar Packung mit 2

- Sensor in 1 mm Längen-Schritten erhältlich (z. B. 1 mm, 2 mm, 3 mm...)
- Sensorsensitivität variiert mit Länge und Durchmesser.

Siehe das neueste Biosensor-Datenblatt.

Vorteile

  • Ansprechzeit: < 5 s (90 %)
  • Nachweisgrenze: 1 nM - 1 mM
  • Drift: < 1,0 pA/min. (< 2 pA/min. für die L-förmige Variante)
  • Empfindlichkeit: 1 pA/nM 

Anwendungen

  • Gewebe-/Mikrogefäß-Erkennung von HPO
  • L-förmig für Gewebebad-Studien
  • Hypodermisch für einfache Gewebeinsertion

Trotz der anerkannten Bedeutung dieses Oxidationsmittels in der Biologie waren Echtzeitmessungen bei niedrigen Konzentrationen schwierig. Die von WPI entwickelten Wasserstoffperoxid-Sensoren sind darauf ausgelegt, bestehende hochsensitive fluoreszierende Methoden durch direkte quantitative Messungen in biologischen Proben im niedrigen nM-Bereich zu ergänzen.

Der ISO-HPO-2 ist ein 2,0 mm Sensor aus Edelstahl mit austauschbaren Membranhülsen (600012) und einem internen nachfüllbaren Elektrolyten (100042). Er ist für den Einsatz in Zellkulturen und ähnlichen Anwendungen konzipiert.

Der ISO-HPO-100 ist ein Wasserstoffperoxid-Mikrosensor mit einer Spitzen-Durchmesser von 100 µm, der für den Einsatz in Geweben und ähnlichen Anwendungen entwickelt wurde. Das Design basiert auf einer Platindraht-Sensorelektrode, die mit einer proprietären Membran beschichtet ist, um die H2O2-Erkennung zu verbessern.

Diese Sensoren enthalten WPIs proprietäre Kombinationselektrodentechnologie, bei der das Wasserstoffperoxid-Sensorelement und die separate Referenzelektrode in einem einzigen Faraday-geschirmten Sondendesign untergebracht sind. Dieses Design hat sich bei Messungen als leistungssteigernd erwiesen und minimiert die Gesamtgröße des Sensors.

Unsere Wasserstoffperoxid-(H2O2)-Sensoren arbeiten mit den freien Radikal-Analysatoren TBR4100 und TBR1025.

Wasserstoffperoxid in biologischen Systemen

Wasserstoffperoxid wird in biologischen Systemen durch kontrollierte Wege in niedrigen Konzentrationen produziert, die die Zellkommunikation beeinflussen. In höheren Konzentrationen produzieren Entzündungszellen lokal intensive Mengen dieses Oxidationsmittels, um Krankheitserreger abzutöten. Im Verlauf menschlicher Krankheiten kann eine unkontrollierte Bildung von Wasserstoffperoxid aus der mitochondrialen Atmungskette und Enzymen wie Xanthinoxidase auftreten (Prof. Victor Darley-Usmar, Univ. of Alabama, persönliche Mitteilung). 

Wasserstoffperoxid-Sensor in einer hypodermischen Hülle

Der ISO-HPO-100H ist in einer hypodermischen Nadel eingeschlossen. Das Bild unten zeigt die Nadelspitze und den eingeschlossenen Sensor, wie sie durch ein Mikroskop betrachtet werden.

Nadelspitze 

L-förmiger Wasserstoffperoxid-Sensor

Der ISO-HPO-100-L ist ein einzigartiger L-förmiger Stickstoffmonoxid-Sensor, der speziell für den Einsatz in Gewebebadstudien und ähnlichen Anwendungen (z. B. siehe WPIs MYOBATH) entwickelt wurde. Die Form des Sensors wurde so gestaltet, dass die Platzierung der Elektrode im Lumen des untersuchten Gewebeblutgefäßes erleichtert wird.

L-förmiges ISO-HPO-100L

 

Ressourcen

Spezifikationen

 

ISO-HPO-100

ISO-HPO-100 H

ANWENDUNG Gewebe/Mikrogefäße Hypodermische Hülle
SENSOR DURCHMESSER 100 µm 100 µm
REAKTIONSZEIT < 5 SEK (90 %) < 5 SEK (90 %)
ERKENNUNGSGRENZE 1 nM bis 1 mM < 10 nM bis 1 mM
DRIFT < 2,0 pA/min < 2,0 pA/min
EMPFINDLICHKEIT 1 pA/nM 1 pA/nM
PHYSIOLOGISCHE INTERFERENZ Kontakt WPI Kontakt WPI

Literaturverzeichnis

Xie, L., Feng, H., Li, S., Meng, G., Liu, S., Tang, X., … Ji, Y. (2016). SIRT3 vermittelt die antioxidative Wirkung von Schwefelwasserstoff in Endothelzellen. Antioxidants & Redox Signaling, 24(6), 329–343. http://doi.org/10.1089/ars.2015.6331 


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