ANWENDUNGSHINWEIS: Häufige Einsatzbereiche des EVOM™ Auto Systems
Verbesserte Benutzererfahrung

EVOM™ Auto ist die neueste Generation des automatisierten transepithelialen oder transendothelialen elektrischen Widerstandsmesssystems (TEER) von WPI. Es verwendet die bewährte Technologie des EVOM™ Manual und REMS, kombiniert mit einem neuen Multi-Elektroden-Array, einer Software-Schnittstelle und einem Steuerungssystem, und bietet unsere schnellste Workflow-Lösung bei verbesserter TEER-Messgenauigkeit:
- Schnellerer Durchsatz – Messung einer 96-Well-Platte in unter 3,5 Minuten (ein 2-Spülzyklus kann in 7 Minuten abgeschlossen werden, was die Zeit im Vergleich zu einem REMS fast halbiert)
- Automatische Probenmittelung verbessert Genauigkeit und Stabilität
- Kompakte Größe für einfache Einrichtung und Betrieb in einer Abzugshaube oder einem Inkubator
- Drahtlose Steuerung des Autosamplers
- Intuitive Benutzeroberfläche und webbrowserbasierte Software für einfache Probenanalyse sowie Datenablage und -zugriff
- Größerer Widerstandsbereich im Vergleich zum REMS – obere Grenze erhöht von 20 kΩ auf 100 kΩ
- Kontinuierliche Datenaufzeichnung in benutzerdefinierten Zeitintervallen
EVOM™ Auto mit erweiterten Produktmerkmalen ist für eine bessere Benutzererfahrung konzipiert, um Proben zu analysieren und den Proben-Durchsatz zu erhöhen, während genauere TEER-Daten erfasst werden.
In vitro Zellkulturmodelle

Die in vitro Zellkulturmodelle von menschlichen endothelialen und epithelialen Monolayern gelten als verlässliche Modelle der in vivo Umgebungen und werden daher für Studien zur Medikamententoxizität und zum Transport verwendet. Die Ergebnisse der in vitro Modelle werden auch genutzt, um die metabolischen und physiologischen Funktionen eines bestimmten pharmakologischen Wirkstoffs zu bestimmen. Die am häufigsten verwendeten endothelialen/epithelialen in vitro Modelle sind:
- Blut-Hirn-Schranken-Modell (BBB)
- Magen-Darm-Trakt (GIT) Modell
- Lungenmodelle (einschließlich Virusinfektionsmodelle wie COVID-19)
TEER-Messung mit EVOM™ Auto (HTS TEER-Messsystem)
Das von WPI angebotene EVOM™ Auto misst den elektrischen Widerstand von transepithelialen/transendothelialen Zellen, die auf halbdurchlässigen mikroporösen Filtern von Hochdurchsatz-Screening (HTS) 96-Well-Mikroplatten konfluieren. Das System ist automatisiert, was Fehler durch manuelle Bedienung minimiert und hochzuverlässige Daten sowie verbesserte Reproduzierbarkeit erzeugt. Die Systemsteuerung erfolgt über ein iPad-Tablet und ein lokales drahtloses Netzwerk. Die automatisierte Messung des Gewebewiderstands in Hochdurchsatz-(HTS) Transwell-Platten bietet entscheidende Vorteile wie Geschwindigkeit, Präzision, geringere Kontaminationsgefahr und sofortige Verfügbarkeit der gemessenen Widerstands- oder TEER-Daten. Diese Messungen sind nützlich für Anwendungen wie die Bewertung von Medikamententoxizität und Bioverfügbarkeitsstudien.
Arzneimittelforschung/Toxikologie
Die TEER-Methode gilt als schnell, genau und nicht-invasiv und ist die bevorzugte Wahl unter allen verfügbaren Methoden. Besonders bei der Bewertung des pharmakologischen Transports über diese Barrieren fügt diese Methode keine zusätzlichen Moleküle oder Chemikalien ins System ein. Das EVOM™ Auto kann den elektrischen Widerstand von transepithelialen/transendothelialen Zellschichten messen, die auf mikroporösen Filtern konfluieren. Für Hochdurchsatz-Screening (HTS) ist das Gerät vielseitig einsetzbar in 96-Well HTS Transwell-Platten.
Fazit
Die TEER-Messungen im in vitro endothelialen/epithelialen Barrierenmodell (wie Blut-Hirn-Schrankenmodelle, Magen-Darm-Trakt-Modelle und Lungenmodelle) können effizient zur Bewertung pharmakologischer Toxizitäten genutzt werden und finden Anwendung im Arzneimittelentwicklungsprozess. Das neue EVOM™ Auto-Design von WPI umfasst drahtlose Steuerung des Autosamplers, eine intelligente Benutzeroberfläche, kompakte Autosampler-Größe und fortschrittliche Messtechnik. EVOM™ Auto mit erweiterten Produktmerkmalen vereinfacht und verbessert den Durchsatz sowie die Messgenauigkeit der automatisierten TEER-Screenings der in vitro Gewebemodelle.
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